Milch

Wie alle jungen Eltern in unserem Dorf, gehen auch wir mit unseren kleinen Tochter jeden Tag spazieren und besuchen die Kühe im Kuhstall. Noch nie habe ich mir Gedanken über diese Kühe gemacht. Ich wusste, das sind Milchkühe, die stehen im Stall werden am Tag zweimal gemolken, dann kommt das Milchauto und holt die Milch ab und im Sommer sind es diejenigen die ich auf der Wiese sehe. Und aus unserer Krumbacher Kuhmilch wird dann leckerer Käse und Joghurt etc. gemacht. Und ja, Kühe geben Milch-genau wie Äpfel auf dem Baum wachsen.
Als unsere Tochter ein bisschen älter wurde und es Zeit wurde für die Beikost und den abendlichen Milchbrei, fiel uns ganz schnell auf, das sie keine Folgemilch etc. verträgt. Coco hatte staken Durchfall, Bauchschmerzen und Ausschlag im Gesicht davon bekommen. Okay, dachte ich, dann hat sie sicher eine Milchunverträglichkeit wie viele andere Kinder und Erwachsene auch. Ich begann mich über Milch zu belesen und bei jedem Spaziergang zu den Kühen wurde es mir immer klarer:
KUHMILCH IST DIE MUTTERMILCH DER KUH FÜR IHR KALB UND NICHT FÜR UNS ERWACHSENE MENSCHEN. 

Ich habe noch nie darüber nachgedacht wieso eine Kuh eigentlich Milch gibt. Das war nun mal so. Ich liebte eine heiße Schokolade oder einen leckeren Pudding. Meine Oma predigte mir immer, Kind trink Milch das ist gut für die Knochen.  Milch ist so gut für dich.

Heute bin ich um vieles schlauer und weiß warum eine Kuh Milch gibt.

Eine Kuh gibt Milch um ihr Kalb zu ernähren und für die  Milchproduktion muss eine weibliche Kuh geschwängert werden, damit sie Milch für ihren Nachwuchs produziert. So werden im zarten Alter von 15 Monaten weibliche Milchkühe durch künstliche Befruchtung zur Schwangerschaft gezwungen. Dieser Vorgang ist extrem schmerzhaft für die Tiere.

Kühe sind neun Monate schwanger genau wie wir Menschen, nach der Geburt wird der Kuh das Kalb weggenommen. Das habe ich ein paar Mal gesehen. Wie der Mutter die gerade ein Kalb geboren hat, das Baby weggenommen wird. Auch wenn es nur ein Tier ist, ich als Mutter kann wirklich sagen, da bricht es einem das Herz, das mit anzusehen. Wie die Kuh ihr Junges sucht, wie sie ruft und völlig verwirrt und voller Blut auf der Wiese steht. Das ist als würde man einer Mutter ihr Kind wegnehmen. Warum tun wir Menschen das?

Aber genau das braucht es, dass eine Kuh Milch produziert. MUTTERMILCH. Ab jetzt wird die Kuh gemolken, jeden Tag um den Milchfluß aufrecht zu erhalten. Wie beim Menschen, wenn eine Mutter ihr Baby stillt. Bis in etwa 10 Monaten der Milchfluß versagt. Dann wird die Kuh erneut künstlich befruchtet und das Spiel beginnt von vorn. Ich frage mich wieso trinken wir erwachsenen Menschen die Muttermilch eines Tieres? Dann könnten wir doch eigentlich auch noch mit 30 Jahren die Muttermilch unserer Mütter trinken. Dieser Gedanke ist ziemlich strange, aber genau so ist es. Kuhmilch ist für Kälber und nicht für Menschen.

NDR: Die Milch-Lüge

PETA: DIE WAHRHEIT ÜBER MILCH

peta.de

Kuhmilch: ein grausames und ungesundes Produkt

Wenn Kühe die Möglichkeit dazu haben, umsorgen sie ihre Jungen und entwickeln lebenslange Freundschaften untereinander. Sie spielen zusammen, sind in der Lage, unterschiedliche Gefühle zu empfinden und zeigen individuelle Persönlichkeitsmerkmale. Die meisten Kühe jedoch, die in der modernen Milchindustrie gezüchtet werden, leben in extrem beengten Verhältnissen und sind nicht in der Lage, ihre grundlegenden Bedürfnisse, wie beispielsweise die Versorgung ihrer Kälber, selbst einen einzigen Tag lang zu erfüllen. Sie werden wie Milchmaschinen behandelt, durch Züchtungen zu Hochleistungen getrieben und sehr häufig mit Antibiotika gegen Krankheiten behandelt. Nur deshalb sind sie in der Lage noch mehr Milch zu produzieren. Die Kühe in der Milchindustrie leiden Qualen, und die Menschen, die ihre Milch trinken, erhöhen mit diesem Konsum das Risiko, an Herzerkrankungen, Diabetes, Krebs und zahlreichen anderen Beschwerden zu erkranken.

Kühe in Milchbetrieben leiden Qualen
Kühe produzieren Milch aus demselben Grund, wie der Mensch es tut: als Nahrung für ihre neugeborenen Jungen. Doch Kälber in modernen Milchbetrieben werden ihren Müttern bereits einen Tag nach der Geburt entrissen. Sie werden mit Milchersatz gefüttert, damit die Milch ihrer Mütter zum Verzehr für den Menschen verkauft werden kann.
Weibliche Kühe werden kurz nach Vollendung ihres ersten Lebensjahrs künstlich befruchtet. Nach der Geburt des Kalbes geben sie 10 Monate lang Milch; anschließend werden sie erneut befruchtet, der Prozess beginnt von vorne. Manche Kühe verbringen ihr ganzes Leben auf Beton- und Spaltenböden; die Anbindehaltung ist in Deutschland noch sehr verbreitet. Die natürliche Lebenserwartung einer Kuh beträgt etwa 20 Jahre, während der sie acht oder neun Jahre lang Milch produziert. Der Stress, dem die Tiere durch die beengten Bedingungen und das ständige Melken unnatürlich hoher Milchmengen ausgesetzt sind, führt jedoch zu Eutererkrankungen, Lahmheit und Fertilitätsproblemen, so dass viele Kühe bereits im Alter von vier oder fünf Jahren für die Milchwirtschaft wertlos sind und zum Schlachthaus geschickt werden.
In amerikanischen Milchbetrieben leben im Schnitt ganzjährig mehr als neun Millionen Kühe, das sind etwa 13 Millionen weniger als 1950. Dennoch steigt die Milchproduktion unentwegt – von jährlich 58 Milliarden Liter Milch im Jahr 1950 auf 92,5 Milliarden Liter im Jahr 2007. Auch in Deutschland gibt es weniger Kühe, die jedoch noch höhere Leistungen aufweisen als vor zehn Jahren. Unter natürlichen Umständen würden die Tiere nur so viel Milch produzieren, wie sie zur Ernährung ihrer Kälber benötigen (etwa 8 Liter pro Tag). Doch durch Hochleistungszüchtungen und die häufige Verabreichung von Antibiotika bei auftretenden Krankheiten wird jede einzelne Kuh dahin gebracht, jährlich 8.000 bis 10.000 Liter Milch zu geben.

Die Verbindung von Milch und Kalbfleisch

Mit jedem Glas Milch unterstützen Sie die Kalbfleisch-Industrie. Während die weiblichen Kälbchen geschlachtet oder für die Milchproduktion herangezüchtet werden, werden ihre Brüder ab der 8.Lebenswoche in einer Gruppenhaltung von 3 Tieren in Ställen bzw. Buchten aufgezogen. Einem zwei bis acht Wochen altem Tier stehen hier gerade einmal 1,5 m² zur Verfügung und oft werden sie bei dieser Aufzuchtform noch eine Zeit lang angekettet, obwohl ein Anbinden und Festlegen eigentlich nur mit Übergangsfristen erlaubt ist. Die meisten Tiere jedoch sind für die Aufzucht in der „Einzelhaltung“ in winzigen, dunklen Mastboxen (mind. 80 cm x 120 cm), vorgesehen (19). Sie erhalten einen Milchersatz, mit dem sie täglich mindestens 1 kg an Gewicht zulegen. Die Kälber dürfen inzwischen wieder mit toten und zermahlenen Fischen gefüttert werden, was nach dem Ausbruch von BSE lange Zeit untersagt war. Kälber, die zur Produktion von Kalbfleisch gezüchtet werden, sehnen sich verzweifelt nach ihren Müttern. Die ca. 4,8 Millionen Kühe, die auf Milchfarmen in Deutschland leben, verbringen den Großteil ihres Lebens entweder in riesigen Ställen oder auf von Fäkalien verseuchten Dreckplätzen, wo Krankheiten grassieren. 62 % von ihnen werden in der Stallhaltungsform „Laufstall mit Gülle“ gehalten. 27 % von ihnen werden sogar in Anbindehaltung gehalten!
Der menschliche Körper bekämpft Kuhmilch

Außer dem Menschen, trinkt keine andere Spezies nach dem Säuglingsalter Muttermilch oder die artfremde Milch einer anderen Spezies. Kuhmilch ist den Ernährungsbedürfnissen von Kälbern angepasst, die vier Mägen haben und innerhalb von Monaten Hunderte von Pfund zunehmen. Manche Jungtiere wiegen bereits im Alter von zwei Jahren über 500 kg (22).

Laut der „American Gastroenterological Association“ ist Kuhmilch die Hauptursache für Nahrungsmittelallergien unter Säuglingen und Kindern. Die meisten Menschen produzieren bereits ab einem Alter von zwei Jahren weniger Laktase, das Enzym, das für die Verdauung von Milch erforderlich ist. Dies kann zu einer Laktoseintoleranz, auch Milchzuckerunverträglichkeit genannt, führen. Rund 75 Prozent der erwachsenen Weltbevölkerung. Zu deren Symptomen Blähungen, Krämpfe, Erbrechen, Kopfschmerzen, Hautausschlag und Asthma zählen. Eine britische Studie zeigte, dass Menschen, die an Herzrhythmusstörungen, Asthma, Kopfschmerzen, Erschöpfung und Verdauungsproblemen litten, „einschneidende und oftmals hundertprozentige gesundheitliche Verbesserungen zeigten, nachdem sie den Verzehr von Milch einstellten“.

Quelle: peta

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